Führung durch die Ausstellung im Landeshaus

Am Donnerstag, den 27. Juli, 18 Uhr und
am Mittwoch, den 16. August, 18 Uhr
führt Heinrich Kautzky durch die Ausstellung "Die Chaussee von Altona nach Kiel - Schleswig-Holsteins erste Kunststraße" im Landeshaus. Treffpunkt ist direkt bei der Ausstellung. Bitte den Personalausweis nicht vergessen.

05. Juli 2017  Ausstellungseröffnung im Landeshaus

Am 05. Juli fand die Eröffnung der Ausstellung „Die Chaussee von Altona nach Kiel – Schleswig-Holsteins erste Kunststraße“ im Landeshaus in Kiel statt. 300 Interessierte füllten den Plenarsaal als die Eröffnungsreden der Landtags-Vizepräsidentin Kirsten Eickhoff-Weber, des SHHB-Präsidenten Dr. Jörn Biel und des SHHB-Beisitzers Prof. Holger Gerth die Arbeit des Projektleiters Heinrich Kautzky würdigten, die Historie des Projektes schilderten und Partnern dankten. Heinrich Kautzky wurde in diesem Rahmen die goldene Ehrennadel des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes für sein außerordentliches ehrenamtliches Engagement bezüglich der Chaussee verliehen. Anschließend bestand beim Empfang und der Besichtigung der Ausstellung die Möglichkeit, Heinrich Kautzky und weitere Projektbeteiligte zur Chaussee zu befragen. Die Ausstellung kann noch bis 31. August 2017 im Landeshaus besichtigt werden. Es werden demnächst noch zwei Termine für von Herrn Kautzky geführte Besichtigungen bekannt gegeben. 

06. Juli - 31. August 2017, Ausstellung: Die Chaussee von Altona nach Kiel – Schleswig-Holsteins erste Kunststraße

Vom 06. Juli bis 31. August 2017 illustriert eine Ausstellung im Landeshaus mit einer Serie von Bildplakaten die Entstehung und den Wandel einer der historisch bedeutendsten Infrastruktureinrichtung des Landes.

 

Am 1. Juli 1833 eröffnete Frederik VI, König von Dänemark und Herzog von Schleswig und Holstein in einer feierlichen Zeremonie die neue Chaussee von Altona nach Kiel an der nach ihm benannten Friedrichsbrücke in Bad Bramstedt. Damit begann in Schleswig-Holstein ein neues Kapitel der Verkehrsgeschichte des Landes. Der planmäßige Bau von Chausseen im Lande legte die Grundlage für das beginnende Industriezeitalter. Güter, Personen und Nachrichten konnten so vergleichsweise schnell an ihren Bestimmungsort gelangen.

 

Die Chaussee Altona-Kiel - später Bundesstraße 4 – mit ihren Alleebäumen, Meilensteinen, Granitbogenbrücken, Mauthäusern und vielem mehr, hat seitdem viele Wandlungen erfahren und wurde den Erfordernissen des modernen Automobilverkehrs angepasst. Viele historische Objekte schlummern noch im Verborgenen. Der Schleswig-Holsteinische Heimatbund hat sich zum Ziel gesetzt, die historischen Hinterlassenschaften wieder sichtbar zu machen und zu erhalten, insbesondere auch die historische Allee soweit wie möglich wieder herzustellen.

 

Die Ausstellung kann täglich von 10 bis 18 Uhr besucht werden, der Eintritt ist kostenfrei, bitte einen Personalausweis mitbringen.

15. Juni 2017, Bad Bramstedt

Schildereröffnung an der Friedrichsbrücke in Bad Bramstedt

Am 15. Juni wurde an der Friedrichsbrücke in Bad Bramstedt eine Informationstafel zur Chaussee von Altona nach Kiel durch Herrn Kautzky (Projektleiter „Chaussee Altona-Kiel“), Herrn Prof. Holger Gerth (Schleswig-Holsteinischer Heimatbund) und Bad Bramstedts Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach feierlich enthüllt.

An gleicher Stelle eröffnete Frederik VI, König von Dänemark und Herzog von Schleswig und Holstein, am 1. Juli 1833 in einer feierlichen Zeremonie die neue Kunststraße, mit der in Schleswig-Holstein ein neues Kapitel der Verkehrsgeschichte des Landes begann.

Ein Netzwerk aus Vertretern von Anliegergemeinden, Landesbehörden, dem Landesnaturschutzbeauftragten, des Schleswig-Holsteinischen Heimatbunds und engagierten Einzelpersonen hat die Chaussee Altona-Kiel als bedeutende Infrastruktureinrichtung des 19. Jahrhunderts erkannt und bemüht sich darum, die Bedeutsamkeit dieser ersten Kunststraße Schleswig-Holsteins und ihrer Allee wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.

Ziel ist es, die historische Allee an der Chaussee zu erhalten oder wieder herzustellen, historische Objekte wie Meilensteine, Brücken, Chausseehäuser zu präsentieren und die Geschichte der Chaussee im Wandel der Zeit bekannt zu machen.

Im Laufe des Monats Juni werden insgesamt 24 Informationstafeln in den Orten Molfsee, Bordesholm, Mühbrook, Großenaspe, Bad Bramstedt, Bilsen, Quickborn und Bönningstedt aufgestellt. Weitere Tafeln folgen gegen Ende dieses Jahres u.a. in Kiel und Hamburg-Schnelsen.

19. März 2017, Kiel

Meilenstein Kiel-Waldwiese neu aufgestellt 

Der Vollmeilenstein der Chaussee Altona-Kiel am Waldwiesenkreisel in Kiel ist vom Tiefbauamt der Landeshauptstadt Kiel Ende 2016 neu positioniert worden. Der Blick auf den Meilenstein war durch eine Telefonzelle, einen Briefkasten und eine Bank im Umfeld erheblich beeinträchtigt. Auf Anregung des Schleswig-Holsteinischen Heimatbundes SHHB wurde der (schon nicht mehr am ursprünglichen Standort befindliche) Meilenstein von 1832 wenige Meter auf das Rasenstück zwischen Rendsburger Straße und Hamburger Chaussee versetzt und mit einer unauffälligen Steinkante eingefasst.

Der formschöne Meilenstein der ersten 1830-1833 gebauten Kunststraße in Schleswig-Holstein in der Hamburger Chaussee in Kiel ist jetzt für alle Vorbeifahrenden gut sichtbar. Er zeigt das Monogramm des dänischen Königs und Herzogs von Schleswig und Holstein Frederik VI. und die Entfernungen nach Kiel: ¼ Meile und Altona: 12 Meilen an. Alle 12 Vollmeilensteine und 11 von ursprünglich 12 Halbmeilensteinen sind heute noch an der Chaussee zwischen Kiel und Hamburg-Altona vorhanden.

3. März 2016, Bordesholm

Poster-Ausstellung Chaussee Altona - Kiel, Erste Kunststraße in Schleswig-Holstein - Verkehrsachse, Denkmal, Biotop

Am 3. März 2016 um 17 Uhr eröffnen der stellvertretende Bürgermeister von Bordesholm Herr Ronald Büssow und SHHB-Präsidiums-Mitglied und Landesnaturschutzbeauftragter Prof. Dr. Holger Gerth im Rathaus Bordesholm eine Posterausstellung zur Geschichte der Chaussee. In der Ausstellung werden Bilder, Pläne und Dokumente zur Geschichte der Chaussee gezeigt. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Rathauses bis zum 29. April zu sehen.

20. Januar 2016

29 neue Chausseebäume in Grevenkrug:

Die Niederlassung Rendsburg des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr hat im Januar dieses Jahres 29 neue Chausseebäume an der Kiel-Altonaer Chaussee gepflanzt. Damit wurde die in der letzen Jahren vorgenommenen Pflanzung der Baumreihe auf der Westseite der Chaussee eindrucksvoll verlängert. Die Pflanzung ist eine naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahme für Baumaßnahmen die in der Landeshauptstadt Kiel durchgeführt wurde. In Grevenkrug besteht noch Platz für weitere Ausgleichspflanzungen. Um die Allee zu komplettieren und das historische Bild wieder zu erreichen wäre eine beidseitige Baumreihe erforderlich. Aus Gründen der Verkehrssicherheit wäre dies nur möglich, wenn die Bäume durch Schutzplanken gesichert werden.

5. Dezember 2015, Neumünster

Pflanzung von Apfelbäumen auf der Alten Obstwiese Neumünster zur Erinnerung an den Evakuierungsmarsch 1945 aus dem KZ Hamburg-Fuhlsbüttel ins "Arbeitserziehungslager Nordmark", Kiel.

Kurz vor Ende des 2. Weltkriegs wurde das Konzentrationslager Hamburg-Fuhlsbüttel von der SS und der GESTPO geräumt. Unter unmenschlichen Bedingungen wurden die Häftlinge in einem Evakuierungsmarsch ("Todesmarsch") vom 12.-15.April 1945 über die Chaussee Altona-Kiel nach Kiel verbracht. Mindestens neun Menschen wurden dabei erschossen. In einer besonderen Pflanzaktion direkt an dem historischen Marschweg wurde sechs überlebenden und ihrer Familien gedacht.

 

Eine Dokumentation der Pflanzung gibt es bei der SHHB-Geschäftsstelle in Molfsee als Broschüre (24 S.) gegen Einsendung von 1,45 € in Briefmarken.

2. November 2015, Bönningstedt / Hamburg-Schnelsen

SHHB-Präsident Dr. Jörn Biel pflanzt zusammen mit dem schleswig-holsteinischen Umweltminister Dr. Robert Habeck und dem hamburgischen Senator Jens Kerstan in Bönningstedt und Hamburg-Schnelsen vier Kaiserlinden.

Die vom SHHB initiierte Pflanzaktion soll auf die historische Straßenverbindung zwischen (Hamburg-)Altona und Kiel hinweisen. Die Linde war der wichtigste Alleebaum des 19. Jahrhunderts an der Chaussee. Die "Kaiserlinde" (Tillia vulgaris "Pallida") ist eine für Straßenbaumpflanzung besonders gut geeignete Sorte.

 

Ziel des SHHB ist es wo immer möglich die historische Allee zwischen Altona und Kiel zu erhalten und durch Nachpflanzungen wieder herzustellen. Damit soll ein "grünes Band" zwischen den beiden Städten wieder erstehen und auf diese bedeutende Infrastruktureinrichtung aus dem 19. Jahrhunderts hingewiesen werden.

 

Die Bäume wurden durch Spenden ermöglicht, die anlässlich der Beerdigung des ehemaligen Staatssekretärs im Innenministerium Schleswig-Holstein, Christian Georg Poetzsch-Heffter im Juni 2013 gesammelt und dem SHHB zur Verfügung gestellt wurden.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Schleswig-Holsteinischer Heimatbund e.V.